Hilfe, wenn es dringend ist
Jetzt Unterstützung bekommen
Du befürchtest, dir etwas anzutun, erlebst Gewalt oder fühlst dich nicht sicher? Hol dir jetzt Unterstützung. Ruf selbst an oder bitte eine vertraute Person, mit dir Hilfe zu holen.
Bei unmittelbarer Gefahr
- 112 – Rettungsdienst: Bei Lebensgefahr, schweren Verletzungen, einem medizinischen Notfall oder unmittelbar drohender Selbstverletzung.
- 110 – Polizei: Bei akuter Bedrohung oder Gewalt, wenn polizeiliche Hilfe gebraucht wird.
Sag, wo du bist und was passiert. Die Person am Telefon hilft dir mit Fragen weiter.
Offizielle Berliner Notrufinformationen
Unterstützung in der Schule
Wende dich direkt an die Schulsozialarbeit. Ist dort niemand erreichbar, sprich eine andere erwachsene Person an, der du vertraust, etwa eine Lehrkraft. Du kannst sagen: „Ich brauche jetzt Hilfe. Bitte bleib bei mir.“
Bleib bei Gefahr möglichst bei einer sicheren Person, bis Hilfe da ist. Der Notruf kann direkt gewählt werden. Warte nicht auf einen Beratungstermin oder eine E-Mail-Antwort.
Hilfe für Kinder und Jugendliche in Berlin
Bei Krisen, Gewalt oder unsicheren Situationen – auch anonym. Eltern und andere Bezugspersonen können ebenfalls anrufen. Beide Nummern sind rund um die Uhr erreichbar:
- Kindernotdienst: 030 610061, für Kinder bis 13 Jahre.
- Jugendnotdienst: 030 610062, für Jugendliche.
Kindernotdienst Berlin · Jugendnotdienst Berlin
Ein vertrauliches Gespräch
Nummer gegen Kummer: 116 111
Für Kinder und Jugendliche, kostenlos und anonym. Montag bis Samstag, 14–20 Uhr. Auch wenn deine Sorgen noch schwer zu beschreiben sind.
Beratung und weitere Kontaktmöglichkeiten
Krisenhilfe für Erwachsene
Berliner Krisendienst, Treptow-Köpenick: 030 39063 80
Für Menschen in psychischen Krisen sowie Angehörige und Bezugspersonen. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar. Montag bis Freitag, 8–16 Uhr, gibt es telefonische Information und Weitervermittlung; zu anderen Zeiten regionale oder überregionale Krisenangebote.
Für begleitende Erwachsene
Bei unmittelbarer Selbstgefährdung die Person möglichst begleiten, bis Hilfe übernimmt. Dabei auch auf die eigene Sicherheit achten. In der Schule gelten zusätzlich die verbindlichen Notfall- und Schutzverfahren.
Bei unmittelbarer Gefahr die Notrufe oben nutzen. Terminkalender und E-Mail-Postfach sind keine Notfallkontakte.