Schulpsychologie

Schulpsychologie

Psychologische Beratung.

Persönliche Entwicklung.

Gemeinsame Veränderung.

Malerischer Heißluftballon als Symbol für Perspektive und Entwicklung

Informationen für

Entwicklung stärken. Gemeinsam Schule gestalten.

Wie Schüler*innen lernen und sich entwickeln, hängt mit ihrem Wohlbefinden, ihren Beziehungen und den Bedingungen in der Schule zusammen. Schulpsychologie berät Schüler*innen und schulische Beschäftigte direkt. Eltern und Erziehungsberechtigte werden einbezogen, wenn ihre Perspektive oder Unterstützung für das Anliegen wichtig ist.

Wissen und Einordnung

Schulpsychologie im Überblick

Auftrag, Arbeitsweise und Zusammenarbeit – konkret erklärt.

Psychologie direkt in der Schulgemeinschaft

Schulpsychologie wendet psychologisches Wissen auf konkrete Fragen des Schulalltags an. Als Teil der Schulgemeinschaft kennt sie die schulischen Bedingungen und ist für Schüler*innen sowie schulische Beschäftigte direkt erreichbar.

Weil Schulpsychologie die Schule, ihre Abläufe und ihre Möglichkeiten kennt, lassen sich Fragen früher klären und Veränderungen genauer auf den Alltag abstimmen. Dabei werden persönliche Stärken ebenso berücksichtigt wie Beziehungen und schulische Bedingungen.

Für persönliche Anliegen bietet Schulpsychologie einen vertraulichen Beratungsraum außerhalb von Unterricht und Leistungsbewertung. Pädagogische und sozialpädagogische Unterstützung sowie vorhandene Vertrauensbeziehungen können dabei einbezogen werden.

Eltern und Erziehungsberechtigte werden einbezogen, wenn ihre Perspektive, Zustimmung oder Unterstützung für das Anliegen wichtig ist. Schulische Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Lehrkräften und der Schulleitung. Medizinische Diagnostik und Behandlung übernehmen die zuständigen ärztlichen und psychotherapeutischen Fachpersonen.

Person und Schulalltag zusammendenken

Schulpsychologie fragt nicht nur, was bei einer Person geschieht. Ebenso wichtig ist, wann etwas auftritt, wodurch es verstärkt oder erleichtert wird, was bereits hilft und wo Veränderung möglich ist.

Je nach Frage werden persönliche Voraussetzungen, Gedanken, Gefühle und Verhalten ebenso betrachtet wie Beziehungen, Klassengemeinschaft, Unterricht, Familie, Freundeskreis und schulische Abläufe.

Veränderung kann deshalb an mehreren Stellen ansetzen: Bei eigenen Handlungsmöglichkeiten, in Beziehungen, bei Unterstützungsmaßnahmen oder bei Lernbedingungen. So entsteht ein genaueres Verständnis der Ursachen und der Bedingungen, unter denen Veränderung gelingen kann.

Was Schulpsychologie konkret beiträgt

Verstehen und einordnen

Gespräche, Beobachtungen und bei Bedarf Diagnostik helfen, eine Frage genauer zu untersuchen, Stärken zu erkennen und sinnvolle nächste Schritte abzuleiten.

Beraten und stärken

Beratung schafft Orientierung, macht vorhandene Möglichkeiten nutzbar und unterstützt dabei, eigene Schritte zu entwickeln und im Alltag zu erproben.

Wissen vermitteln

Psychologisches Wissen wird so aufbereitet, dass Schüler*innen und schulische Beschäftigte Zusammenhänge früher erkennen und sicherer handeln können.

Perspektiven abstimmen

Bei gemeinsamen Anliegen hilft Schulpsychologie, unterschiedliche Sichtweisen, Rollen und Beiträge zu klären.

Hilfewege erschließen

Wenn weitere Unterstützung gebraucht wird, hilft Schulpsychologie, ein passendes Angebot zu finden, den Kontakt vorzubereiten und den Übergang zu begleiten.

Angebote und Abläufe weiterentwickeln

Wiederkehrende Fragen können zeigen, wo Informationen, Zuständigkeiten oder schulische Unterstützung verbessert werden sollten. Lösungen werden mit den Beteiligten entwickelt und ausgewertet.

Bei Krisen und Schutzverfahren mitwirken

In Krisen und Schutzverfahren berät Schulpsychologie die verantwortlichen Personen, unterstützt Stabilisierung und Kommunikation und kann an Übergabe und Nachsorge mitwirken. Die Leitung des Verfahrens bleibt bei der zuständigen schulischen Stelle.

Beratung, Konsultation und Diagnostik

Ein erster Kontakt dient zunächst der Klärung: Worum geht es, was soll sich verändern, welche Erwartungen oder Bedenken gibt es und welcher nächste Schritt passt? Daraus können unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit entstehen.

Persönliche Beratung

Eine Person bearbeitet ein eigenes schulbezogenes Anliegen. Sie kann Erfahrungen sortieren, Zusammenhänge verstehen, Entscheidungen abwägen und neue Handlungsmöglichkeiten erproben. Persönliche Beratung ist grundsätzlich freiwillig und vertraulich.

Konsultation

Eine schulische Bezugsperson bringt eine konkrete Beobachtung oder Frage zum eigenen beruflichen Handeln ein. Gemeinsam werden mögliche Erklärungen geprüft und Schritte entwickelt, die im Schulalltag umsetzbar sind. Ob weitere Personen einbezogen werden, wird gesondert geklärt.

Diagnostische Klärung

Diagnostik beginnt mit einer Frage, nicht mit einem Test. Gespräche, Beobachtungen und vorhandene Informationen werden zusammengeführt; geeignete Tests kommen nur hinzu, wenn sie für die Frage benötigt werden. Die Ergebnisse werden verständlich eingeordnet. Die Rückmeldung zeigt, was sie aussagen, wo ihre Grenzen liegen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Schulpsychologische Diagnostik unterstützt eine konkrete schulische Klärung. Die Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen übernehmen ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen.

Formelle Krisen- und Schutzverfahren

Bei akuten Lagen führt die zuständige schulische Stelle das Verfahren. Schulpsychologie bringt psychologische Einschätzung und Beratung ein und unterstützt bei Stabilisierung, Kommunikation, Übergabe und Nachsorge.

Mit Einzelnen, Gemeinschaften und der Schule arbeiten

Einzelne Menschen

Im Mittelpunkt stehen ein persönliches oder berufliches Anliegen, vorhandene Stärken und die Frage, welcher nächste Schritt hilfreich ist.

Klassengemeinschaften, Gruppen und Kollegium

Hier geht es um Beziehungen, Kommunikation, Beteiligung, Konflikte und Bedingungen für gemeinsames Lernen und Arbeiten.

Schule und Schulgemeinschaft

Schulpsychologie betrachtet wiederkehrende Bedarfe, vorhandene Angebote, Zuständigkeiten und schulische Abläufe. Daraus können besser verbundene Hilfewege oder gemeinsam entwickelte Angebote entstehen.

Ein Thema kann mehrere dieser Zusammenhänge berühren. Persönliche Unterstützung und die Weiterentwicklung schulischer Bedingungen ergänzen sich, bleiben aber jeweils an einen klaren Auftrag und einen geklärten Umgang mit Informationen gebunden.

Aus Erfahrungen für die Schule lernen

Wenn ähnliche Fragen an verschiedenen Stellen wiederkehren, kann das auf eine Lücke in der schulischen Unterstützung hinweisen. Schulpsychologie klärt mit den Beteiligten, was gebraucht wird und was bereits gut funktioniert.

Schulpsychologie führt solche Hinweise mit Rückmeldungen, Beobachtungen und bereits vorhandenen Angeboten zusammen. Vertrauliche oder identifizierbare Inhalte aus persönlichen Beratungen werden dafür nicht weitergegeben.

Darauf aufbauend werden vorhandene Angebote verbessert oder passende neue Angebote entwickelt. Sie werden zunächst erprobt und anschließend gemeinsam ausgewertet: Erreichen sie die richtigen Menschen, sind sie verständlich und helfen sie im Schulalltag? Die Ergebnisse bestimmen, was fortgeführt oder angepasst wird.

Schulpsychologie und Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist kontinuierlich im Schulalltag präsent. Sie stärkt Beziehungen und Teilhabe, begleitet praktische Veränderungen und bezieht die Lebenssituation der Beteiligten ein.

Schulpsychologie ergänzt diese Arbeit durch psychologische Beratung, diagnostische Klärung und die gemeinsame Analyse von Lern-, Gefühls- und Beziehungsdynamiken.

Je nach Anliegen arbeiten beide Professionen getrennt, abgestimmt oder gemeinsam. Vorher wird geklärt, wer welchen Beitrag übernimmt und welche Informationen weitergegeben werden dürfen. Vertrauliche Informationen werden dadurch nicht automatisch geteilt.

Psychologisches Wissen für den Schulalltag

Schulpsychologie vermittelt verständliches Wissen über Lernen, psychische Gesundheit, Beziehungen und hilfreiche Gesprächsführung. Das kann in Informationen, Fallbesprechungen, Gruppenangeboten oder Fortbildungen geschehen.

Ziel ist, Belastungen früher wahrzunehmen, angemessen anzusprechen, eigene Grenzen zu erkennen und passende Hilfe einzubeziehen. ROGER ist eine Merkhilfe für ein erstes unterstützendes Gespräch: Reagieren, offen ansprechen, gut zuhören, ermutigen und Ressourcen aktivieren. MHFA ist ein darauf aufbauendes Erste-Hilfe-Programm für psychische Gesundheit. Beide unterstützen den ersten Kontakt; Diagnostik, Behandlung und geregelte Schutzwege haben eigene Aufgaben.

Schulpsychologische Themenfelder

Fünf Themenfelder zeigen, welche Fragen Schulpsychologie bearbeiten kann.

Lernen, Leistung und Potenziale

Lernstrategien, Motivation, Aufmerksamkeit und Konzentration gehören ebenso zur Schulpsychologie wie Prüfungsangst, Leistungsdruck, besondere Begabungen, Unterforderung und schulische Übergänge.

Untersucht wird, wie persönliche Voraussetzungen, Erwartungen und Lernbedingungen zusammenwirken. „Fehlende Motivation“ ist noch keine Erklärung. Konkrete Situationen zeigen, was den Einstieg, das Dranbleiben oder das Zeigen vorhandener Fähigkeiten erleichtert.

Mögliche Beiträge sind: Psychologische Einordnung, persönliche Beratung, diagnostische Klärung, Gruppenangebote oder die Vorbereitung einer abgestimmten schulischen Unterstützung.

Psychisches Wohlbefinden und Teilhabe

Stress, Ängste, Erschöpfung oder depressive Beschwerden können Lernen, Beziehungen und den Schulbesuch belasten. Auch Rückzug, körperliche Beschwerden, Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen, Suchtfragen und digitale Lebenswelten können Thema sein.

Schulpsychologie bietet frühe Orientierung und schulbezogene Beratung. Dabei werden Dauer, Belastung und Folgen für den Alltag ebenso betrachtet wie Stärken, hilfreiche Beziehungen und Situationen, in denen es besser gelingt. Eine Belastung oder ein auffälliger Screeningwert ist nicht automatisch eine Diagnose.

Bei häufigen Fehlzeiten wird untersucht, was den Schulbesuch erschwert und was eine Rückkehr erleichtern kann. Schulische Begleitung kann auch während einer medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung wichtig bleiben.

Beziehungen, Konflikte und Schulklima

Zugehörigkeit, Kommunikation und Gruppendynamik prägen den Schulalltag. Schulpsychologie befasst sich mit Konflikten, Ausgrenzung, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt und betrachtet dabei konkrete Abläufe sowie unterschiedliche Perspektiven.

Veränderungen können an Gesprächsformen, Erwartungen, Regeln, Beteiligung oder Schutz ansetzen. Erfahrungen gelingender Zusammenarbeit zeigen, was eine Klassengemeinschaft oder Gruppe stärken kann.

Bei Mobbing oder Gewalt haben der Schutz der Betroffenen und das Beenden der Übergriffe Vorrang. Eine allgemeine Konfliktmoderation reicht dafür nicht aus.

Professionelles Handeln und berufliche Belastung

Schulpsychologie unterstützt schulische Beschäftigte bei psychologisch anspruchsvollen Situationen, schwierigen Gesprächen, Rollenfragen, Veränderungen und beruflicher Belastung.

In einer Konsultation werden konkrete Beobachtungen eingeordnet und Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Persönliche Beratung kann helfen, Belastungen zu verstehen, Grenzen zu klären und Entlastung zu finden. Dabei können auch Arbeitsbedingungen in den Blick kommen, die sich gemeinsam verändern lassen.

Bei schulweiten Fragen bringt Schulpsychologie die psychologische Perspektive in Gespräche mit Schulleitung, Kollegium, Schulsozialarbeit und Gremien ein. Vertrauliche Beratungsinhalte bleiben davon getrennt.

Schulische Unterstützung und Hilfewege

Manchmal zeigt sich dasselbe Problem an mehreren Stellen: Schüler*innen wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Lehrkräfte sind unsicher, wer den nächsten Schritt übernimmt. Oder ein vorhandenes Angebot erreicht nur wenige. Schulpsychologie klärt dann mit den Beteiligten, woran es liegt.

Oft lässt sich die Unterstützung verbessern, indem Ansprechpersonen klar benannt, Kontaktwege vereinfacht oder vorhandene Angebote besser aufeinander abgestimmt werden. Zeigt sich darüber hinaus ein konkreter Bedarf, entwickelt Schulpsychologie gemeinsam mit den Beteiligten ein passendes Informations-, Gruppen- oder Präventionsangebot.

Neue oder veränderte Angebote werden zunächst erprobt und anschließend ausgewertet: Erreichen sie die Menschen, für die sie gedacht sind? Sind sie verständlich und im Schulalltag hilfreich? Die Antworten entscheiden darüber, was fortgeführt und was angepasst wird.

Weitere Hilfen und Anlaufstellen

Schulische Unterstützung ist Teil eines größeren Hilfesystems.

Wer unterstützt wobei?

In der Schule

Schulpsychologie berät zu schulbezogenen psychologischen Fragen und kann diagnostische Fragen klären. Schulsozialarbeit begleitet Beziehungen, Teilhabe und praktische Veränderungen im Schulalltag. Weitere Vertrauenspersonen können erste Ansprechpersonen sein und den Zugang zu Unterstützung erleichtern.

Schulübergreifende Unterstützung: SIBUZ

Das Schulpsychologische und Inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum berät zu Lernen, Entwicklung, Teilhabe und schulischen Schwierigkeiten. Schüler*innen, Eltern und schulische Beschäftigte können sich direkt dorthin wenden; die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Für die Schule ist das SIBUZ Treptow-Köpenick zuständig.

Die schulinterne Schulpsychologie arbeitet eigenständig und eng mit dem SIBUZ zusammen. Bei Bedarf begleitet sie den Kontakt.

Jugendhilfe und Familienberatung

Die Erziehungs- und Familienberatung unterstützt bei Erziehungsfragen, familiären Konflikten oder Trennung. Das Angebot ist für Kinder, Jugendliche und Eltern kostenfrei. Beratungsstellen in Berlin.

Der Regionale Soziale Dienst des Jugendamts berät junge Menschen und Familien in belastenden Lebenssituationen, klärt geeignete Hilfen und wirkt beim Kinderschutz mit. RSD Treptow-Köpenick: Aufgaben und Kontakt.

Gesundheitliche Abklärung und Behandlung

Kinder- und hausärztliche Praxen können Beschwerden medizinisch abklären. Der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst (KJPD) bietet Beratung und Untersuchungen bei Fragen zur psychischen Gesundheit und Entwicklung. Bei Bedarf vermittelt er weitere Hilfen. Jugendliche können sich selbst melden. KJPD Treptow-Köpenick · KJPD nach Wohnbezirk finden.

Psychotherapeutische und psychiatrische Praxen oder Kliniken übernehmen je nach Bedarf die Behandlung. Eine psychotherapeutische Sprechstunde klärt zunächst das Anliegen. Sie ist jedoch noch keine Zusage für einen Therapieplatz. Informationen zur Suche und zum Zugang.

Damit aus einer Empfehlung erreichbare Hilfe wird

Weitere Hilfe kann sinnvoll sein, wenn eine zusätzliche fachliche Einschätzung, familiäre Unterstützung, Schutz, medizinische Abklärung oder Behandlung gebraucht wird. Schulpsychologie hilft, den passenden Weg zu klären.

  1. Bedarf klären: Welche zusätzliche Unterstützung wird wofür benötigt?
  2. Zugang prüfen: Welche Stelle ist zuständig, wie ist sie erreichbar und welche Unterlagen werden gebraucht?
  3. Kontakt vorbereiten: Mit Zustimmung kann Schulpsychologie eine Anfrage vorbereiten und die Kontaktaufnahme unterstützen. Dabei wird vereinbart, wer welchen Schritt übernimmt.
  4. Anschluss sichern: Später wird geprüft, ob der Kontakt zustande gekommen ist und die benötigte Unterstützung erreicht wurde.

Wenn Wartezeiten, fehlende Unterlagen oder unklare Zuständigkeiten den Zugang erschweren, werden andere Möglichkeiten oder eine begründete Zwischenlösung gesucht. Externe Termine und Behandlungsplätze kann Schulpsychologie nicht zusichern.

Während Wartezeit und Behandlung in der Schule unterstützen

Schulische Unterstützung kann während einer Wartezeit, einer Behandlung und beim Wiedereinstieg fortgeführt werden. Dabei kann es um bewältigbare Anforderungen, verlässliche Bezugspersonen und die Umsetzung schulbezogener Empfehlungen gehen.

Mit den Beteiligten wird vereinbart, wer erreichbar ist, was in der Schule hilfreich ist und welche Informationen dafür benötigt werden. Persönliche Behandlungsinhalte bleiben geschützt.

Beratung, Schutz und akute Hilfe

Ein vertrauliches Gespräch

Schutz und Hilfe in Berlin

Die Berliner Notdienste unterstützen Kinder und Jugendliche, die Schutz brauchen – zu Hause oder andernorts. Auch Bezugspersonen können sich melden. Alle drei Nummern sind rund um die Uhr erreichbar:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117, bei dringendem ärztlichem Hilfebedarf außerhalb der Praxiszeiten, wenn die Behandlung nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten kann. Bei Lebensgefahr gilt 112. Zum Angebot.

Gesprächsangebote und Onlineberatung sind kein Ersatz für den Notruf bei akuter Gefahr. Bei unmittelbarer Gefahr gilt 112 beziehungsweise 110.

Psychologie direkt in der Schulgemeinschaft

Schulpsychologie bringt psychologisches Wissen in den Schulalltag. Sie arbeitet an konkreten Fragen und berücksichtigt dabei persönliche Stärken, Beziehungen und schulische Bedingungen.

  1. Diagnostik, Beobachtung und Auswertung

    Ressourcen, Belastungen, Bedarfe, Zugänge und Wirkungen erfassen und fachlich einordnen.

  2. Beratung und Erschließen von Hilfen

    Situationen psychologisch einordnen, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten stärken und passende Unterstützung zugänglich machen.

  3. Angebote und Abläufe weiterentwickeln

    Wiederkehrende Bedarfe erkennen, vorhandene Unterstützung verbinden und gemeinsam Verbesserungen erproben und auswerten.

  4. Akute Einzelfälle und Krisen

    In festgelegten Verfahren einschätzen, stabilisieren, beraten sowie Übergänge und Nachsorge unterstützen.

Arbeit auf drei Ebenen
  • Einzelberatung
  • Klassen und Gruppen
  • Schulgemeinschaft
Michael OllmannPsychologe, M.Sc.

Montag bis Donnerstag4.–10. Stunde (10:40–17:00 Uhr)Raum B 307

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Bei akutem Unterstützungsbedarf bitte direkt die Schulsozialarbeit kontaktieren.